Die Optik sticht bei diesem Wasserkocher sofort ins Auge. Selbst ausgeschalten und somit ohne Beleuchtung, sieht der Wasserkocher von Klarstein modern und gut aus. Durch die Glaswand wirkt der Wasserkocher edel und mal wie etwas anderes. Zumindest in meinem Familien- und Freundeskreis haben alle diese standard Plastikdinger, die auf dauer einfach nur öde sind. Klar, man kann sagen, dass es ja sowieso nur ein Wasserkocher ist, aber wieso sollte der nicht gleichzeitig ein Accessoire für die Küche sein?
Das herausnehmbare Sieb ist auch eingesetzt, gut zu säubern, da der Ausgussschnabel einen guten Zugang dazu bietet – was besonders für Teetrinker viel Wert ist.
Der Wasserkocher ist außerdem 360° auf der Station drehbar – für mich eigentlich irrelevant, für den ein oder anderen aber sicher praktisch, wenn nicht viel Platz vorhanden ist.
Den Deckel öffnet man per Knopf am Henkel. Für mich erst mal ungewohnt, aber eigentlich praktisch,
da man dadurch eine Hand spart. Außerdem hält der Deckel von selbst offen, was ebenfalls praktisch ist. Schließen tut man ihn einfach, indem man ihn mit der Hand zudrückt. Das geht mit einem sehr geringen Kraftaufwand. Er hält auch sofort zu und geht nicht wieder von selbst auf.
Dass der Deckel nicht der ganze komplette Kopfteil ist, bzw. nicht die komplette Oberseite einnimmt, kann eventuell ein Nachteil sein, da das bei mir nicht der Fall ist, störe ich mich nicht daran.
Das Einschalten des Wasserkochers geschieht per Kippschalter unter dem Henkel. Dass der Wasserkocher eingeschaltet ist, kann man sofort an der LED-Beleuchtung erkennen.
Das hat uns selbst im Garten schon so manches Mal das Wasser kalt ins Cappuccinopulver kippen lassen, da wir den Kocher eingeschalten und dann die Laube verlassen haben und anschließend den Cappuccino machen wollten, ohne noch mal zu überprüfen, ob das Wasser wirklich heiß ist. Manchmal zieht man den Stecker und denkt später nicht mehr dran – und wenn man dann nicht sofort sieht, dass das Gerät nicht eingeschalten ist, passieren solche Sachen. Diese sind zwar nicht schlimm, können aber nervig sein und schade ums Wasser und Kaffeepulver ist es auch.
Bei diesem Wasserkocher kann sowas nicht passieren. Selbst am Tag sieht man die LED-Beleuchtung sofort. Wenn es dunkel ist, kann man sogar vom Wasserkocher abgewendet sagen, ob er eingeschalten ist oder nicht, da dann selbst der Raum zum Teil blau beleuchtet wird.
Neben dem praktischen Effekt hat die Beleuchtung auch einen sehr schönen Optischen. Es sieht einfach klasse aus, wenn das blaue Licht im Wasser bricht. Besonders wenn das Wasser kocht, kann man es als eine kleine Lichtshow bezeichnen. Wer auf Optik Wert setzt, wird von diesem Wasserkocher definitiv nicht enttäuscht!
Das automatische Ausschalten funktioniert auch. Das Wasser kocht für ein paar Sekunden. bevor der Kippschalter klickt, das Licht ausgeht und das Gerät ausgeschalten ist.
Endgültig überzeugt hat mich der Wasserkocher bei der Erhitzung des Wassers. Er benötigt gerade
mal 1,5 Minuten um 1 Liter Wasser zum Kochen zu bringen! Da zeigen sich die 2200 Watt von ihrer Schokoladenseite. Das ist fix – und dazu geht das Ganze sehr leise! Ich habe mit einer App auf meinem iPhone gemessen. Das Lauteste, was der Wasserkocher bringt, sind knapp 60 db. Der Retro Wasserkocher von Klarstein dagegen bringt gut 75 db.
Das einzige Negative, was ich finden konnte, was aber vorhersehbar ist – das Glas wird heiß. Alle Plastik- und Metallteile bleiben aber kalt. Wer Kinder hat, sollte also aufpassen, dass diese nicht ans Glas fassen.
Ansonsten kann ich zur Verarbeitung sagen, dass ich keine Mängel habe. Alles sieht gut verarbeitet aus, ist schlüssig und glatt. Keine scharfen Kanten oder Überstände. Dicht hält der Wasserkocher auch und das Ausgießen klappt ohne danebenzutropfen.